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Alternative Wohn- und Betreuungskonzepte für Pflegebedürftige
Es ist allgemein bekannt, dass die Strukturen der Altenhilfe sich im Wandel befinden und Sozialsicherungssysteme zur Diskussion bzw. am Scheidepunkt stehen. Seit einigen Jahren haben sich sehr unterschiedliche Wohnmodelle für Hilfe- und Pflegebedürftige etabliert. Zu nennen sind insbesondere Haus- und Wohngemeinschaften.

In den 90er Jahre wurde erstmals vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) die 4. Generation des Altenpfegeheimbaus als wohngruppenorientiertes Betreuungskonzept (Hausgemeinschaft) entwickelt. Es handelt sich hier um eine Weiterentwicklung eines Pflegeheims, dass in teilautonome kleine Pflegeeinheiten mit familienähnlichen Charakter für ursprünglich acht bis zwölf Bewohner aufgeteilt ist.

Aus den stationären Hausgemeinschaften entwickelte sich parallel das ambulante Wohngemeinschaftsmodell. In einer ambulanten Wohngemeinschaft wird die notwendige Hilfe genauso organisiert wie in einem privaten Haushalt, mit dem Unterschied, dass Präsenskräfte Unterstützung bei allen notwendigen alltäglichen Verrichtungen erbringen. Erforderliche pflegerische Maßnahmen werden durch einen ortsansässigen ambulanten Pflegedienst erbracht.

Beide Modelle haben sich in den letzten Jahren fachlich bewährt. Der rechtliche Unterschied zwischen beiden Modellen besteht darin, da es sich bei einer Hausgemeinschaft um ein stationäres Pflegeangebot handelt und den Anforderungen des Heimgesetzes unterliegt. Bei der Wohngemeinschaft handelt es sich um ein "normales" Wohnangebot das nicht dem Heimgesetz unterliegt. Welches der zukünftigen Wohn- und Betreuungskonzepte jeweils für die Region geeigneteste ist, ist abhängig von der Konzeption, dem Bedarf und den rechtlichen Voraussetzungen.

Die Mehrzahl bestehender Wohngemeinschaften sind in den letzten Jahren in Großstädten entstanden. Besonders in den Städten Berlin, Münster, Bielefeld. Rolf Gennrich von INFAQT (www.infaqt.de) entwickelte als 5. Generation des Altenpflegeheimbaus die "Hausgemeinschaft in Dorfgemeinschaften". Das besonders für die ländliche Region geeignete Wohnkonzept ergänzt die bestehenden Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf in Orten die nicht über ein ausreichend gesichertes Leistungsangebot zur Lebensführung und Pflege verfügen, wie beispielsweise Altenwohnungen oder betreutes Wohnen. Das INFAQT erstellt bundesweit komfortable (barrierefreie), schlüsselfertige Wohnhäuser für pflegebedürftige Mieter/Bewohner in Fertigbauweise. Diese können sowohl als ambulant betreute Wohnform (gehobenes Wohnen mit umfassendem Service), als ambulant betreute Wohngemeinschaft oder auch als Pflegeheim realisiert und betrieben werden.
Projekt-Konzept als Download
 Aufbau geriatrische Kurzzeitpflege des Klinikum Bad Salzdetfurth
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