Modell eines örtlich begrenzten Wohn- und Pflegekonzeptes

Aus der Zwischenablage am 17.01.2014 20:50 eingefügt.

Im Bundesgebiet gibt es schon viele dieser gemeinde-orientierten Wohn- und Pflegezentren. Aber nicht alle Zentren entsprechen den Anforderungen eines vernetzten abgestuften Versorgungsangebotes. Auch wenn sich verschiedene Angebote in einem Gebäude befinden, muss dass noch lange nicht bedeuten, dass dadurch eine ganzheitliche Versorgung gewährleistet ist. 

Unterschiedliche Professionen und Zuständigkeitsbereiche erschweren häufig eine optimale individuelle Versorgung. Konsequente Alltags-/Lebensweltorientierung, die besondere Berücksichtigung von Wünschen Hilfe- und Pflegebedürftiger und deren Angehöriger, zuverlässig und verbindlich aufeinander abgestimmt,  und individuell zugeschnittene Versorgungspakte sind notwendig, um eine  individuelle und bedürfnisorientierte Versorgung zu gewährleisten.

Nicht das Raumangebot und Architektur    entscheidet über den fachlichen und wirtschaftlichen Erfolg, sondern das Gesamtkonzept.

Das fängt bei den Leistungsinhalten an. Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und Lebenslagen der älteren Bürger sind schon in der Planungsphase die Leistungen festzulegen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der zukünftigen Mieter und Gäste der Tagespflege,  trotz zunehmender körperlicher, seelischer oder geistiger Einschränkungen, aufrechtzuerhalten.