Kleinräumige Versorgungszentren können entstehen

 

 

In einer Gesamtkonzeption wird auf der Grundlage der Bedürfnisse und sozialen Struktur der Bewohner einer Gemeinde, die Nutzung und das Raumangebot der Tagespflege festgelegt !

Tagespflege trägt zur Verbesserung der ambulanten Versorgungsstruktur bei. Ambulante Pflege und Tagespflege  ergänzen sich fachlich und wirtschaftlich. D.h. besonders dementiell Erkrankte können in der Tagespflege, besser als in der häuslichen Umgebung, intensiver betreut,   sozial integriert und umfassender gepflegt werden.   

Wirtschaftlich ist die Tagespflege, anders als vor Jahren, eine wesentliche Stütze des ambulanten Pflegedienstes, indem besonders betreuungsaufwendige Pflegebedürftige in der Gruppe qualitativ gepflegt werden.  Häufig gewinnen ambulante Pflegedienste neue Patienten über die Tagespflege und sie können  ihre bisherigen Patienten länger in häuslicher Umgebung versorgen. 

Die Strukturen und Konzepte der Tagespflege haben sich in den letzten 10 Jahren sehr verändert.  Ambulante Pflegedienste erweiterten schrittweise in den letzten Jahren das Leistungsangebot.   Der primäre Geschäftsbereich wurde z.B. um Seniorenwohnungen und der Tagespflege erweitert, sodass daraus   abgestufte  Versorgungskonzepte entstanden. Bei diesen Versorgungskonzepten können Pflegtebedürftige selbstbestimmt leben und in ihren sozialen Umfeld verbleiben.

Neben den schrittweisen Aufbau von Einzelmodulen werden zunehmenden auch Gesamtkonzepte entwickelt.  In Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften und Bauträger entstehen vermehrt  kleinräumige Versorgungszentren.  

Diese Wohn- und Pflegezentren sind örtlich eingebunden, d.h. das Angebot richtet sich überwiegen an Senioren des jeweiligen Stadtteils oder der Gemeinde.  Die Tagespflege, mit einen flexiblen Raumangebot, übernimmt dabei eine wichtige Rolle. Zum Einen können die Räumlichkeiten als Begegnungsstätte oder als sozialer Treffpunkt für die Mieter der Wohnungen genutzt werden und sie erhalten bei Bedarf umfassende    Pflege und Betreuung. Zum Anderen können Patienten des ambulanten Pflegedienstes oder Pflegebedürftige des Stadtteils wohnortnah versorgt werden.